Teil 44 meiner 90-Tage-Challenge. Nachdem ich vor einer Weile mein analoges Set-up fürs Zeichnen vorgestellt habe (geisler-design.de/mein-zeichnen-und-malen-setup), folgt hiermit mein digitales Set-up und mein aktueller Workflow, den ich bei der Content Creation anwende.

Als Hardware kommt ausnahmslos mein iPad samt Tastatur / Case von logitech zum Einsatz.

  1. Am Anfang steht das Bild, das ich posten möchte, also steht das Zeichnen ganz am Anfang. (Tatsächlich mache ich mir manchmal Notizen, was mir an Motiven so auf- oder einfällt, damit nichts verloren geht.)
  2. Mit dem iPad mache ich ein Foto der Zeichnung. Dabei achte ich auf einen großzügigen Hintergrund, damit ich mit einem Ausgangsfoto sowohl ein quadratisches Format als auch ein Quer- und ein Hochformat erstellen kann.
  3. In Photoshop stelle ich den Hintergrund auf Schwarz/Weiß. (Das habe ich zu Beginn nicht gemacht, was ich mittlerweile als ziemlich störend empfinde – egal: learning by doing.)
  4. In Adobe Express erstelle ich durch Duplizieren ein bestehendes Projekt. Ein Projekt kann mehrere Seiten in verschiedenen Formaten enthalten – also genau, was ich für Social Media brauche! In die drei Seiten (in den benötigten Formaten) füge ich das Bild aus Punkt 3 ein. Anschließend gebe ich die drei Seiten als Fotos aus. Sie werden unter Fotos in iOS gespeichert.
  5. Das Originalbild und die drei eben erstellten Bilder lade ich in die Mediathek meiner WordPress-Seite auf geisler-design.de hoch.
  6. Das Originalbild werde ich an zwei Stellen verwenden: einerseits als Bild im Beitrag und andererseits als Beitragsbild (das klingt doppelt gemoppelt, meint aber tatsächlich zwei verschiedene Positionen). Daher benenne ich dieses Bild in einen »sprechenden« Namen um, mit dem auch Suchmaschinen etwas anfangen können. Außerdem beschneide ich an dieser Stelle in der Mediathek das Bild, sodass nur noch ein kleiner Rand des Hintergrundes stehen bleibt.
  7. Als Nächstes lege ich einen Beitrag im WordPress-Backend an. Dabei vergebe ich auch die passende Kategorie und passende Schlagwörter, füge das Originalbild in den Beitrag und als Beitragsbild ein.
  8. Jetzt rufe ich LanguageTool auf (languagetool.org/de). Das ist ein Texteditor, der in der Bezahlversion viele Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler findet, die mir sonst entgingen.
  9. Den Text aus dem vorigen Schritt kopiere ich aus LanguageTool und füge ihn in den vorbereiteten Beitrag ein. Wenn bisher alles so weit o.k. ist, veröffentliche ich den Beitrag.
  10. Als Letztes optimiere ich in der Oberfläche vom WordPress-Plugin Blog2Social (de.wordpress.org/plugins/blog2social/)  Texte und Bilder für die verschiedenen Social-Media-Kanäle. Zudem verwende ich die vom Plugin empfohlenen Veröffentlichungszeiten. Von Blog2Social benutze ich die Premiumversion.

Das war’s auch schon ;-)

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