Teil 42 meiner 90-Tage-Challenge. Heute brauchte ich zwei Anläufe zum Zeichnen: vormittags war ich unterwegs zu einem »malerischen« Haus. Das war mir bei einem unserer letzten abendlichen Spaziergänge aufgefallen. Es liegt allein am Hang und wirkt verfallen, verlassen, die Fenster sind meist kaputt. Auf dem Weg vorhin zu dem Haus fielen mir zwei Autos auf, die in der Nähe parkten. Ich konnte mir aufgrund des Zustands des Hauses nicht vorstellen, dass sie zum Haus gehören. Als ich mich dann aber an einem passenden Platz zum Zeichnen vorbereitete, sah ich mehrere Personen auf der Veranda: Das Haus ist bewohnt. Und war damit für mich kein Motiv mehr.

Wieder in unserer Airbnbwohnung angekommen, habe ich mich statt zu zeichnen, seit einer Weile mal wieder mit Lettering beschäftigt. Inspiriert war ich auch durch das klasse Buch von Katja Blume »Letter Love« (dpunkt.de/produkt/letter-love), das ich mir gestern im Onlineangebot der Stadtbücherei Köln als E-Book ausgeliehen habe.

Am späten Nachmittag bin ich dann noch eine knappe halbe Stunde nach San Andrés mit dem Bus gefahren. Dieser kleine Ort liegt an der Atlantikküste, etwa ein Drittel der malerischen Häuser schmiegt sich den sehr steilen Berg herauf. Von dort oben habe ich einen Teil des unter mir liegenden Dächer- und Dachterrassenmeeres gezeichnet.

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